International Non-Binary People’s Day

Heute ist der Internationale Tag aller Non-Binary-Personen (kurz: Enby)! Der 14. Juli wurde gewählt, weil er genau zwischen dem internationalen Frauen- und Männertag liegt. Und so ist es auch mit nicht-binären Menschen. Sie können sich zum Beispiel als „etwas zwischen den Geschlechtern“ identifizieren, als weder Mann noch Frau oder als beidgeschlechtlich (bigender). 

Non-binary kann zum einen eine eigenständige Identität sein, dient aber gleichzeitig auch als ein Sammelbegriff für viele andere Geschlechtsidentitäten. So haben wir euch z.B. bereits die Begriffe agender, genderfluid, pangender und demigender vorgestellt. Sie alle haben eines gemeinsam: die Grundidee, dass es weit mehr als zwei Geschlechter oder Geschlechterrollen gibt! Non-binary schließt alle Identitäten ein, die sich außerhalb des binären Geschlechtersystems fühlen, ist damit also ein diverses und intersektionales Spektrum. Und so sind Menschen die den Begriff „non-binary“ für sich beanspruchen auch: divers! 

So muss das typische Klischee der androgynen Person mit geschlechtsneutralen Pronomen nicht immer zutreffen. Nicht-binäre Menschen können jedes biologische Geschlecht haben, den Wunsch nach einer (teilweisen) Transition oder nicht, können jegliche Pronomen verwenden und jede Sexualität haben. Ihnen sind keine Grenzen gesetzt, denn: #GenderIsAFantasy! 

 

Die Farben in der Non-binary-Flagge repräsentieren: 

Gelb: all diejenigen, deren Geschlecht außerhalb und ohne Bezug zum binären existiert.

Weiß: all diejenigen, die sich mit vielen oder allen Geschlechtern identifizieren. 

Lila: all diejenigen, die das Gefühl haben, ihr Geschlecht liege zwischen oder sei eine Mischung aus weiblich und männlich.

Schwarz: all diejenigen, die sich als geschlechtslos fühlen.

Und damit erklärt die Flagge schon sehr gut, was mit non-binary gemeint ist! 

 

Empfehlungen:

  • @ JJ Thunderkhat stellt in diesem tollen Artikel Fotos und Erfahrungen nicht-binärer Menschen vor und schafft eine intersektionale und mehrdimensionale Alternative zu den sonst recht stereotypen Repräsentationen in den Medien:  vice-outside-the-binary
  • In dem Filmprojekt @MyGenderation werden in einzelnen Kurzfilmen Eindrücke aus den Leben von genderqueeren Menschen gesammelt.  

 

Autorin: Nele Ulber

 

 

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